WhatsApp-Gruppe beim Terroranschlag in Kenia



Zunächst ging es darum, die Menschen zu sammeln, und ihnen Mut zuzusprechen. Auch ließ er sich von den Eingeschlossenen weitere Nummern von ebenfalls anwesenden Personen geben, glich diese aber vor Aufnahme in die Gruppe mit Verwandten und Kollegen ab, um nicht aus Versehen einen der Attentäter mit zu informieren.

Im weiteren Verlauf nahm Philip Ogola auch weitere Einsatzkräfte in die Gruppe auf, die ebenfalls aktuelle Informationen liefern und auch Fragen beantworten konnten.
Im Rahmen der Durchsuchung des Gebäudes durch die Eliteeinheit und für einen Überblick wurden die Eingeschlossenen dann nach der Anzahl der im Raum oder Gebäude befindlichen Personen gefragt.

Zum Ende des Einsatzes hin wurden die Gruppenmitglieder gebeten, sich zu melden, wenn sie gerettet sind. Viele kamen der Bitte nach. Manche konnten sich nicht melden - weil der Akku inzwischen leer war oder auch weil sie zu den 21 Todesopfern gehörten.
Die "Screenshots" zeigen einen Ausschnitt des Chats, allerdings anonymisiert, um die Identität der Betroffenen zu schützen.

Insgesamt waren rund 700 Menschen in den Gebäuden vorübergehend festgesetzt. Weil ein Helfer, Philip Ogola, vorwärts und weiter dachte, konnten durch die WhatsApp-Gruppe 124 Menschen erreicht werden. Sowohl für die Betroffenen als auch für die Einsatzkräfte war dies eine enorme Stütze.
Der Originalbeitrag und die Screenshots kommen von CNN: https://edition.cnn.com/2019/01/24/africa/kenya-terror-attack-whatsapp-group-help-trnd/index.html
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