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Behörden in den Sozialen Netzwerken?

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Dieser Tage wird die Entscheidung des Datenschutzbeauftragten aus Baden-Württemberg, sich aus den sozialen Netzwerken zurück zu ziehen eifrig diskutiert. Natürlich auch und vor allem in diesen Netzwerken. Natürlich habe ich auch eine Meinung dazu. :)   Motivation zur Ersten Hilfe, Einsatzinfos... der Feuerwehr Berlin Soziale Netzwerke bestimmen mehr denn je den Alltag der Menschen in Deutschland und weltweit. Man kann davon halten was man will. Die Realität ist eben so. Menschen verbringen immer mehr Zeit in diesen Netzwerken. Oft mehr als mit ihrem realen Umfeld. Man postet Fotos vom Essen, von Erlebnissen in der Natur, vom Alltag. Zu letzterem gehören dann auch Befindlichkeiten, der momentane Gesundheits- oder Gemütszustand und auch oft über Politik und aktuelle Themen.  Im schlimmeren Fall sind es Videos oder Fotos von Einsatzstellen.  Und ob es den Menschen passt oder nicht:  Auch Behörden gehören zum Alltag. Und somit auch in diese Sozialen Netzwerke...

Müssen Helfer posten?

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Die o.g. Frage war dieser Tage Gegenstand eines Gesprächs mit einer DRK Leitungskraft und veranlasste mich, sie im Rahmen einer Session beim Cross Media Day im DRK Landesverband Nordrhein  e.V. in Düsseldorf zu thematisieren. Die nachfolgende Zusammenfassung der Session bezieht sich zunächst auf Ehrenamtliche im DRK, kann aber so auch auf hauptamtliche Mitarbeiter oder andere BOS übertragen werden. Warum posten Menschen? Sie wollen andere an ihrem (Er)Leben teilhaben lassen. Sie sind stolz auf das, was sie tun. Sie wollen andere begeistern von dem was ihnen Freude macht. Sie freuen sich über Anerkennung. Was hat das für Vorteile fürs DRK? 430.000 Ehrenamtliche bedeuten 430.000 Multiplikatoren. Unsere Helfer erreichen Menschen, die die Organisation eher nicht erreicht. Postende Helfer übernehmen Verantwortung. Positives Bild der Tätigkeiten des und im DRK. Was ist zu beachten? Keine Fotos von Patienten oder Betroffenen...

116 117 oder 112 ?

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Nach wie vor ist  für den Normalbürger die Grenze zwischen der Notfallrettung und dem ärztlichen Notdienst eine sehr fließende und für viele Menschen der Unterschied nicht wirklich eindeutig. Eine neue Aktion und eine entsprechende Website sollen zu mehr Klarheit in dieser Hinsicht beitragen. Als Aufhänger dient auch ein kurzes Video in dem die zwei "Elfen Sechs und Sieben" auf den ärztlichen Notdienst hinweisen. Mir gefällt das Filmle recht gut.  Auf der Seite finden sich gute Informationen und Links zu den wichtigsten Einrichtungen im Gesundheitswesen. Also auch zum Beispiel die Standorte und Öffnungszeiten von Apotheken. Auch eine kurze Übersicht zur Abgrenzung der Zuständigkeiten von Ärztlichem Notdienst und dem Rettungsdienst ist dort zu finden.  Was ich sehr gelungen finde, ist, dass es dafür auch eine App gibt. Hier lassen sich Ärzte, Gesundheitseinrichtungen und auch die Notdienste der Apotheken oder von Kinderärzten finden. Auch ist aus der App ...

Fake News aus Norwegen

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Wir leben in einer Zeit, in der es immer schwerer fällt, zwischen wahren Nachrichten und erfundenen zu entscheiden. Für letztere hat sich ja inzwischen der Begriff der Fake News etabliert. Geprägt vom aktuellen US-amerikanischen Präsidenten. Auch wenn diese Nachrichtenkategorie nichts mit seriösem Journalismus zu tun hat, fallen immer wieder auch seriöse Medien auf gut gemachte Lügennachrichten herein. Aktuell wurden weltweit 1.471 Medien durch eine Falschmeldung aus Norwegen getäuscht! Darunter auch an sich seriöse Zeitschriften wie SPIEGEL online oder das TIME Magazine.  Man kann ihnen nur bedingt einen Vorwurf machen. Schließlich wurde diese Nachricht durch die Norwegische Nachrichtenagentur  I novasjon Norge  v erbreitet - vom Staat unterstützt. Inhalt der Pressemeldung war eine norwegische Insel namens Sommaröy, die nördlich der Polarkreises liegt und die deshalb die Zeitrechnung ganz abschaffen wolle. Die Bewohner hätten ihre Uhren symbolisch von einer Brücke...

Aktionen gegen Gewalt gegen Einsatzkräfte

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Seit heute läuft eine neue Aktion der Bundesregierung, die sich dem Thema der Gewalt gegen Einsatzkräfte annimmt. Dafür wurde die eine thematische Homepage eingerichtet. Den Start bildet ein kurzes Video . Aus eigener Erfahrung kann ich leider bestätigen, dass die Hemmschwelle, Einsatzkräfte zu beschimpfen oder gar körperlich anzugehen in den letzten Jahren gesunken ist. Respekt ist vielen Menschen langsam ein Fremdwort.  Es gibt vielfältige Studien, Forschungsprojekte und Initiativen zu diesem Thema. Auch die Zahl der Aktionen und Videos nimmt zu. Manche mehr, manche weniger gelungen. An der aktuellen Kampagne der Bundesregierung gefällt mir sehr, dass sie hervorhebt, dass hinter der Schutzkleidung oder in der Uniform jeweils ein Mensch steckt. Das könnte durchaus Wirkung zeigen und wäre absolut wünschenswert. Meine persönliche Lösung für dieses Problem wäre eigentlich einfach. Vielleicht zu einfach? Menschen aus meiner Generation oder älter äußern sich bei diesem Th...

Mit Facebook Katastrophen bewältigen

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Wenn irgendwo auf der Welt Katastrophen passieren, kommt es zu Zerstörung von Infrastruktur und zu Bewegungen von Menschen, die auf der Flucht sind oder sich in Notunterkünften sammeln. Abgesehen vom massiven Leid, das diese Menschen erleiden, bilden sich, ganz nüchtern und sachlich betrachtet, diese Lagen auch im Bereich von Datenströmen ab. Es ist kein Geheimnis, dass Unternehmen wie Google und Facebook von Daten und der entsprechenden Zusammenführung leben und damit viel Geld machen. Das soll hier nicht bewertet werden. Jeder von uns will schließlich Geld verdienen. Foto: Screenshot aus dem Video "Facebook Data for Good"  Auf was es mir in diesem Post ankommt, ist die Bereitschaft von beiden Unternehmen, mit ihren Daten und ggf. mit speziellen Anwendungen, Betroffene sowie Helfer zu unterstützen. Über den Person Finder und die vielfältigen Mapping-Möglichkeiten von Google habe ich ja bereits in meinem Buch geschrieben. Über die Aktivitäten des  Google Crisis Respon...

Social Media bei Großlagen - was tun und was nicht?

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Als ich diesen Post schreibe, sind die Medien und sozialen Netzwerke noch voller Meldungen, Gerüchte und Spekulationen zum Großfeuer in Notre Dame in Paris und dem Busunglück auf Madeira. Jedes Mal wenn solche Großereignisse die Menschen beschäftigen, schlägt sich das auch in den Sozialen Netzwerken nieder. Und es lassen sich auch die immer wieder selben Verhaltensweisen beobachten:  Es herrscht viel Betroffenheit.  Es wird sehr schnell über die Ursachen und Schuld spekuliert. Fotos und Videos werden geteilt - nicht immer Fotos, die mit dem Ereignis zu tun haben.  Oft versuchen politische oder religöse Gruppen solche Ereignisse aus ihrer Sicht zu instrumentalisieren. Die jeweilige Gegenrichtung spekuliert auch schon, wie das Ereignis instrumentalisiert werden soll.  Verschwörungstheorien und Falschmeldungen verbreiten sich. Einsatztaktik wird aus den vorhanden Bildern kritisiert. Auch auf den Social Media Kanälen wird kritisiert oder die Hilfsorganisationen...